Über mich

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Ich heisse Mireille Kuhn, bin verheiratet, habe zwei erwachsene Kinder und lebe im Furttal. Viele Jahre habe ich hauptberuflich im Bildungs- und Sozialbereich gearbeitet.

Mandela
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Mein Weg zum Yoga...

Erst relativ spät habe ich wirklich den Zugang zum Yoga gefunden. Obwohl ich bereits in jungen Jahren einige Versuche startete Yoga zu praktizieren, gab ich nach wenigen Stunden wieder auf.

Das lag einerseits daran, dass ich mich steif und unbeweglich fühlte, mir hinterher alles weh tat und ich dachte: 'Das kann ich nie'! Andererseits lag es daran, dass mir damals ein Gegenüber gefehlt hat, das mich da abgeholt hätte, wo ich stand: nämlich ganz am Anfang. Mich Schritt für Schritt ermutigt hätte dranzubleiben.

Mir gesagt hätte, dass es im Yoga nicht um Leistung geht und dass der Körper Zeit braucht, sich an die einzelnen Übungen zu gewöhnen. Oder mir gezeigt hätte, dass man die Positionen auch anpassen kann, in dem sie beispielsweise in einer abgeänderten Form ausgeführt werden. Stattdessen verglich ich mich mit den anderen, staunend, was die alles konnten, und fühlte mich fehl am Platz.

„Yoga verändert nicht einfach den Weg, wie wir Dinge sehen, es transformiert die Person, die schaut.“

(B.K.S Iyengar)

...brauchte seine Zeit

Mit dem älter werden, viel Stress und den ersten gesundheitlichen Problemen war irgendwann klar:
da will ich etwas ändern, da muss ich etwas ändern!

Der Wandel kam durch einen Achtsamkeitskurs mit einfachen dazugehörenden Yogaübungen. Zum ersten Mal erlebte ich, dass es um meine Wahrnehmung geht und nicht, wie 'gut' oder 'nicht gut' ich die Übung ausführte. Ich konnte in die Bewegungen hineinfinden und mich gleichzeitig auf meinen Atem konzentrieren. Das tat unendlich gut!

Ich begann dranzubleiben, wurde allmählich gelassener, konnte anders mit Stress umgehen, verlor mich nicht mehr so stark im Aussen, im Tun und im Gefühl stets leisten zu müssen. Von da an nahm ich regelmässig an Yogastunden teil.

Und so fand ich schliesslich den Weg in ein mehrtägiges Yogaretreat, dass mich durchaus an meine Grenzen brachte, aber nicht darüber hinaus - im Gegenteil, ich wusste: Davon will ich mehr! Die innere Kraft, Stärke und Ruhe, die mir das intensivere Üben schenkte, wollte ich nicht mehr missen. Allmählich begann mein Körper Muskeln aufzubauen und flexibler zu werden. Am Schluss war der Schritt in die Ausbildung zur Yogalehrerin nur noch ein ganz kleiner.

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